Erstes Treffen der Regionalgruppe Baden-Württemberg am 10.11.2018

Vielen Dank an die Teilnehmer unseres ersten Regionaltreffens. Es war eine kleine, aber dafür intensive Runde.
Wieder einmal hat sich gezeigt wie wichtig der Austausch untereinander ist.

Nach einem allgemeinen Vortrag zum Thema: Was ist Sepsis eigentlich? - folgte die Vorstellung der Studie 'Neurokognitive Defizite nach Sepsis erkennen und behandeln'. Da bei uns allen die Erkrankung unterschiedlich lang zurück liegt, war gerade dies sehr interessant. Auch nach 20 Jahren hat eine Teilnehmerin noch immer damit zu kämpfen und lässt sich trotzdem, wie viele oder sogar die meisten, nicht unterkriegen.
Bemerkenswert fand ich auch, dass ein Teilnehmer, bei dem das künstliche Koma noch nicht lange zurück liegt, sich trotzdem mit der Unterstützung seiner Lebensgefährtin auf den Weg zu uns gemacht hat. Nach anfänglicher Skepsis war er froh, dabei gewesen zu sein.
Und wie wichtig die Liebe und Unterstützung von Angehörigen ist, war sehr schön zu sehen. Und dann gibt es die Hinterbliebenen, die ihre Erfahrungen mit Angehörigen austauschen dürfen. Ein so wichtiger Schritt zur Verarbeitung.
Stefan Müller, danke, dass auch Du gestern dabei warst und die Runde mit Deinen Übungen in die Gesprächsrunde übergeleitet hast.
Und an den Rest: Danke für Euer Kommen, das Vertrauen, sich zu öffnen, die mitgebrachten Leckereien und Getränke.

Wir sehen uns in 3 Monaten wieder.

Alex Gladow