COVID-19

Uns erreichten in den letzten Tagen zahlreiche Anfragen, ob ehemalige Patienten zu der Menschengruppe mit einem erhöhten Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf bei einer Corona-Infektion gehören.

  • Grundsätzlich ist eine Sepsis in der Vorgeschichte kein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf einer Infektion mit CONV-19.
    Liegen jedoch Begleiterkrankungen vor, was sehr häufig der Fall ist, ist das Risiko erhöht.
     

Wie verhält es sich für Patienten, die keine oder nur eine unzureichend arbeitende Milz haben (Asplenie)?

  • "Im Zusammenhang mit dem Auftreten des neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) gilt nach derzeitigem Wissensstand, dass mit fehlender Milz bzw. eingeschränkter Milzfunktion kein erhöhtes Risiko für eine Coronavirus-Infektion einhergeht. Darüber hinaus liegen bislang keine Berichte vor, dass es bei Asplenie/Hyposplenie zu schwereren Verläufen einer SARS-CoV-2-Infektion kommt. Die Impfempfehlungen bleiben unverändert bestehen. Auch das Vorgehen bei Erkrankungssymptomen sowie die ev. Einnahme eines Notfall-Antibiotikums bleiben unverändert“. (Quelle: asplenie-net: https://asplenie-net.org/aktuelles/)