Volker Herrmann, Jena

Meine Frau Inge-Marie, welche auch Vereinsmitglied ist, erlitt im Jahr 2002 einen septischen Schock mit multiplem Organversagen. Ihre Krankheit zeigte sich innerhalb weniger Minuten, doch die Ursache wurde nie gefunden. Täglich konnte ich am Krankenbett die (Intensiv-) Pflege, Anschlussbehandlungen und die Rehabilitationsmaßnahmen verfolgen.

Dabei habe ich aus meiner Sicht viel Positives, aber auch sehr viel Verbesserungswürdiges erlebt. So lief beispielsweise nach der Intensivpflege einiges schief und ich wurde aufmerksamer. Insgesamt bin ich aber sehr dankbar, dass meine Frau ihre schwere Krankheit so gut überstanden hat. Die Gedanken an die Sepsis ließen uns jedoch nicht los.

Meine Frau und ich waren 2007 neben anderen Gründungmitgliedern der Deutschen Sepsis-Hilfe e.V.. Uns bekümmert vor allem die geringe Mitgliederzahl der DSH trotz des zunehmenden Wissens um die Problematik der Sepsis. Wir brauchen jeden Helfer!

Viele Grüße aus Jena, Volker Herrmann