14.09.2012 „Sepsis überlebt – und dann?“

Vortrag im KISS

Einen Tag nach dem Welt-Sepsis-Tag hat in der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen ("KISS") in Roth-Schwabach eine Veranstaltung zu Sepsis stattgefunden.
Der Vorsitzende der Deutschen Sepsis-Hilfe e.V. und selbst Betroffene Hubert Grönert aus Wertheim hat aus seinen Erfahrungen erzählt.

In einer kleinen, vertrauensvollen Runde konnte ein intensiver Austausch stattfinden. Die Betroffenen erzählten von den anfänglichen Symptomen ihrer Sepsis, über fehlende Erinnerungen in der Zeit auf der Intensivstation und über ihre Folgeschäden. Ein weiteres Thema war die Angst, wieder eine Sepsis zu bekommen und die Frage, wie sie sich davor schützen können.

Eine Angehörige schilderte ihr Hoffen und Bangen sowie ihre Hilflosigkeit und Unwissenheit während der Zeit, als ihr Mann an Sepsis erkrankt war und in Lebensgefahr schwebte.
Herr Grönert ging mit seinem Betroffenen-Know-How einfühlend auf die Sorgen, Nöte und Fragen der TeilnehmerInnen ein.
Ein weiterer Schwerpunkt war ein Informationsüberblick zur Sepsis hinsichtlich Entstehung, Prophylaxe, Therapie, Rehabilitation sowie mögliche physische und psychische Langzeitschäden.

Die TeilnehmerInnen und  Mitarbeiterinnen der Kiss Roth-Schwabach  erhielten umfangreiches Informationsmaterialen. Gegen Ende der Veranstaltung bestand das Interesse an weiteren Informationen über prophylaktische Maßnahmen, Behandlungs- und Rehabilitationsmöglichkeiten bei Sepsis.

Wir danken Herrn Grönert für den informativen Sepsis-Abend und wünschen ihm und der Deutschen Sepsis Hilfe e.V. weiterhin viel Erfolg!

Text: KISS